Biografiearbeit
für Senioren

Erinnerungsarbeit – ein wichtiger Teil der Betreuung

Unser Tablet unterstützt Sie dabei

Aktuell leiden fast 1,6 Millionen Deutsche an Demenz. Bis 2050 könnten es drei Millionen sein. Bedrückende Zahlen, gegen die man zumindest präventiv etwas tun kann. Dazu gehören körperliche Bewegung, geistige Aktivierung und soziale Kontakte*.

Kurzum Prävention braucht Interaktion und dabei unterstützen wir Sie mit unseren Beschäftigungs- und Aktivierungsprogrammen, die auf dem Tablet installiert sind. Jedes Programm ist so konzipiert, dass Sie sich voll und ganz auf den Senior konzentrieren und die jeweilige Übung gemeinsam mit ihm – Schritt für Schritt – durchlaufen können. Durch diese tägliche abwechslungsreiche Aktivität – dem Gehirnjogging, bleibt der Senior im Training und kann seine geistige, aber auch körperliche Fitness steigern und/oder seine Demenz verlangsamen.

*Eine Analyse hat gezeigt, dass jemand, der im Alter von 60 Jahren fast täglich Freunde sah, 12 % weniger wahrscheinlich an Demenz erkrankte als jemand, der nur alle paar Monate ein oder 2 Freunde sah.
Demenzpraevention

Vorteile für Betreuer im Überblick:

Mit dem Betreuer Tablet bekommen Sie ein geführtes Präventionsprogramm, das von und mit Pflegekräften und Betreuern entwickelt wurde und daher sehr nah an den Bedürfnissen der Erkrankten liegt.

Es bietet dynamische und individuelle Anwendungsfelder, wodurch auf jeden Bewohner speziell und situationsabhängig eingegangen werden kann, und somit der Bewohner im Mittelpunkt steht. Durch die Anwendung der Tabletinhalte und die regelmäßigen Trainings kann der Krankheitsverlauf der Bewohner frühzeitig erkannt und abgeschätzt werden.

Es dient hierbei als Frühwarnsignal und ermöglicht den Betreuern rechtzeitig präventive Maßnahmen einzuleiten basierend auf dem Demenz Stand.
Geführtes Präventionsprogramm
Mit Pflegekräften und Betreuern entwickelt
Nah an den Bedürfnissen der Erkrankten
Dynamische und individuelle Anwendungsfelder
Abschätzung des persönlichen Erkrankungsverlaufs
Frühwarnsignal: rechtzeitige Einleitung präventiver Maßnahmen basierend auf dem Demenz Stand

Prävention und Verlangsamung von Demenz

Durch den spielerischen Austausch mit Ihnen als Betreuer, wird das tägliche Training zum Spaß. Geistiger Muskelkater ist nicht unser Ziel. Es geht eher um den Austausch, die Wertschätzung und das Schulen der kognitiven Fähigkeiten.

Alles soll Spaß machen, denn Freude ist nach wie vor ein wichtiger Aspekt der Prävention. Steigt die Lebensqualität und der Selbstwert der Senioren, können sie auch viel besser Kontakt mit Mitbewohnern aufnehmen und zusätzlich von diesem Austausch profitieren.
Demenzpraevention

Vorteile für Senioren im Überblick:

Durch kontinuierliche Biografiearbeit wird das Voranschreiten der Demenz, je nach Stadium, verlangsamt und die Senioren können durch spielerisches Lernen ihre Gedächtnisleistungen verbessern.

Die Übungseinheiten und Inhalte auf dem Betreuer Tablet sind entwickelt für das Gedächtnis- aber auch Bewegungstraining. Dieses Training der kognitiven Fähigkeiten und die Förderung der Feinmotorik ermöglicht den Senioren mehr Teilhabe am Leben.

Zudem fühlen sich die Bewohner durch den direkten Kontakt mit den Betreuern und die abwechslungsreichen, spannenden Alltagsübungen wertgeschätzt.
Verlangsamung des Fortschritts der Demenz, je nach Stadium
Spielerisches Lernen
Gedächtnis- und Bewegungstraining
Bewohner erfährt mehr Wertschätzung
Teilhabe am Leben
Spannende Alltagsübungen
Training der kognitiven Fähigkeiten
Förderung der Feinmotorik

Häufige Fragen

Biografiearbeit kann einen demenziell erkrankten Menschen dabei unterstützen, sich länger an Erlebtes zu erinnern.
Senioren kann Biografiearbeit dabei helfen, sich mit der eigenen Vergangenheit auseinanderzusetzen. Erlebte Erinnerungen werden gepflegt, sodass es nicht so rasch vergessen wird. Für Pflegende ist Biografiearbeit eine gute Methode, um den Umgang mit dementen Menschen zu unterstützen. Auch lernt der Betreuer den Senioren auf diese Weise besser kennen, somit kann der Pflegende besser herausfinden, welche Dinge die Lebensqualität des Senioren steigern.
Prinzipiell gestaltet sich die Biografiearbeit sehr individuell nach dem Senioren, aber auch nach der Einrichtung selbst. Daten wie das Datum der Geburt, der Wohnort, Lebensweg, aber auch Eckdaten wie Kinder oder Haustiere können dabei erfasst werden.
Gezielte Fragestellungen können dabei helfen, Verwirrung zu verringern. Besonders dann, wenn der Senior in Erinnerungen schwelgen kann, greift die Biografiearbeit. Die Fragen könnten wie folgt lauten: Bist du in die Tanzstunde gegangen? Wo hast Du dich früher mit Deinen Freunden getroffen? Was habt Ihr gemeinsam unternommen? Welche Musik hast Du in Deiner Jugend am liebsten gehört?